Genau genommen fing das Frühjahrslager schon 2016 im Juli an. Basti, Fritjof und Torsten sind, von Winseldorf aus, zu einem Leiterhajk losgezogen um sich näher kennenzulernen und so dies und das auszuprobieren.  Als Ziel wurde Fritjofs Zuhause in der alten Försterei des Holsteiner Waldes ausgesucht. Auf dem Weg dorthin sind die 3 Leiter auch in der Kieskuhle an der Rantzau gewesen wo wir Kings Scouts schon  häufiger gelagert und auch einen Thinking-Day abgehalten haben.

Auf dem Grundstück der Familie Rohde haben die Leiter dann, bei noch gutem Wetter ein Lager aus einer verlängerten Lok und einer am Baum hängenden Kothe aufgeschlagen. Etwas Platz und Komfort muß schließlich sein wenn man schon zu dritt loszieht. Abends beim Grillen fing es an zu regnen und es wurde mit Vater Rohde in der Lok gesessen und darüber sinniert wie schön es doch im Holsteiner Wald ist.

 

In den Weihnachtsferien wurde beschlossen dass die Füchse ein Frühjahrslager machen möchten. Zeitpunkt, Ablauf und Lagerplatz wurden dann im Verlauf des Winters festgelegt. Als Lagerplatz wurde die Kieskuhle an der Rantzau gewählt. Das ganze soll im Mai, bei bitte schönem Wetter, durchgeführt werden. Schwerpunkte: Schnelles hajken, Ausbildung und schöne Lagerplätze

Eine Woche vor dem Lager ist ein mieses halbes Frühjahr vergangen, Ostern ist ertrunken und die Wettervorhersage für das Lagerwochenende richtig schlecht.

Soviel zur vor Wochen verabschiedeten Wetterplanung……

Es wird zwar wärmer, dafür sind aber reichlich Gewitter angedroht.

Im Leiterkreis wird über Alternativen nachgedacht : Bleiben wir in Winseldorf? Vielleicht auch nur die erste Nacht? Bereiten wir uns auf einen Abbruch vor?

Kurzum: Am Freitag wird dann doch der Großeinkauf für 12 Leute gestartet (an alles denken, es sind auch Veganer und Milchallergiker zu verpflegen). Und so geht es nach viel Gebet tatsächlich los. Acht Kinder und 3 Leiter schnappen sich Obst, Gemüse und Tagesrucksack und wandern durch das erste Stückchen Wald um dann nach ca. 800 Metern auf die Straße zu treffen welche aus Winseldorf hinausführt. Das Ortsschild ist zu sehen und es tönt von hinten vom zugegebenermaßen kleinsten Sippling: „Torsten? Ist es noch weit? Ich kann nicht mehr!“ Naja sind ja nur noch 4,5 Kilometer!

Weitere 100 Meter weiter muß der nächste schon unbedingt seinen Apfel  essen und fragt auch gleich ob er den vom Nebenmann auch haben dürfte: „Der mag sowieso kein Obst!“